PB-ITLeistungenSmart Home

Smart Home mit Home Assistant.

Eine zentrale, lokale Plattform für Licht, Heizung, Rollläden, Sicherheit und Energie. Herstellerunabhängig, ohne Cloud-Zwang und ohne monatliche Gebühren. Konzept, Installation und langfristige Betreuung kommen aus einer Hand.

Was bedeutet Smart Home

Geräte im Haus arbeiten zusammen, statt jedes für sich.

Smart Home bedeutet, dass Lampen, Thermostate, Rollläden, Steckdosen, Sensoren, Kameras, Türkontakte, Wallbox, Wärmepumpe und weitere Komponenten miteinander vernetzt sind und gemeinsam auf Ereignisse reagieren. Statt jedes Gerät einzeln zu bedienen, läuft die Steuerung über eine zentrale Plattform mit App, Sprachsteuerung und definierten Regeln.

Typische Auslöser sind Tageszeit, Sonnenstand, Wetter, Anwesenheit, Bewegung, Türen und Fenster, Stromverbrauch, Stromtarif, ein Kalendereintrag oder ein einzelner Tastendruck. Die Plattform entscheidet anhand dieser Eingaben, was wann passiert.

Ein gut geplantes Smart Home spart Energie, erhöht den Komfort, verbessert Sicherheit und macht den Stromverbrauch nachvollziehbar. Es ersetzt nicht den Schalter an der Wand, sondern ergänzt ihn.

Plattform

Warum Home Assistant.

Home Assistant ist eine offene Plattform, die lokal auf eigener Hardware läuft, beispielsweise auf einem Mini PC oder einem Raspberry Pi 4 oder 5. Sie verbindet über 2000 unterschiedliche Geräte, Plattformen und Dienste über sogenannte Integrationen.

  • Lokale Steuerung, funktioniert auch ohne Internet
  • Keine monatlichen Gebühren, keine Cloud-Pflicht
  • Volle Datenhoheit, nichts wandert ungewollt nach außen
  • Schnelle Reaktion, weil Logik direkt im Haus läuft
  • Erweiterbar über viele Jahre hinweg
  • Stabile Basis mit aktiver internationaler Community
  • HACS für Community-Erweiterungen, Add-ons für MQTT, Node-RED, ESPHome

Im Vergleich zu Hersteller-Apps bleibt Home Assistant unabhängig. Wenn ein Anbieter seinen Cloud-Dienst abschaltet, eine App verändert oder Funktionen hinter einem Abo verschwinden, läuft die eigene Anlage weiter. Es lassen sich Geräte verschiedener Hersteller in einer einzigen Bedienoberfläche zusammenführen.

Ein gutes Smart Home zeichnet sich nicht durch möglichst viele Apps aus, sondern durch möglichst wenige. Ziel ist eine zentrale, ruhige Bedienung statt eines Zoos aus blinkenden Symbolen.

Was vernetzt wird

Sechs Bereiche, die in fast jedem Haus sinnvoll sind.

Beleuchtung

Schaltbare und dimmbare Lampen, Stimmungsszenen, Bewegungslicht in Flur und Treppenhaus, Tag- und Nachtprofile, Sonnenuntergangslogik für Außenbeleuchtung. Vorhandene Leuchten werden über Schaltaktoren oder Zigbee-Lampen von Hue, IKEA, Aqara, Innr eingebunden.

Heizung und Klima

Heizkörperthermostate, Fußbodenheizung, Klimageräte, Anwesenheitssteuerung, Fensterkontakte, Zeitpläne pro Raum, Komfortzonen für Bad und Wohnbereich. Funktioniert mit AVM, Tado, Bosch, Homematic IP, KNX und vielen weiteren.

Rollläden und Beschattung

Sonnenstand, Innentemperatur, Wind und Wetter steuern Rollläden und Markisen. Im Sommer früh zu, im Winter morgens auf, Markisen fahren bei Wind automatisch ein. Anbindung an Somfy, Shelly, Becker, KNX.

Sicherheit

Tür- und Fensterkontakte, Bewegungssensoren, Glasbruch, Wassermelder, Anwesenheitssimulation. Push-Alarm aufs Handy, Anbindung an Videoüberwachung und Senioren-Notruf in einer einzigen Logik.

Energie

Strom, Gas, Wasser im Blick, PV-Überschuss erkennen, Wallbox und Wärmepumpe einbinden, Verbrauch pro Gerät sichtbar machen, Tarifdaten von Tibber oder anderen dynamischen Anbietern nutzen.

Komfort und Multimedia

Sprachsteuerung lokal über Whisper und Piper oder über Alexa und Google, Multiroom Audio mit Sonos, TV und Receiver, Tablet-Dashboards in Küche oder Wohnzimmer, Wettersensorik und Tagesinformationen.

Beispielautomationen

Was im Alltag konkret passiert.

  • Morgens.Wecker auf dem Handy löst aus, Licht im Schlafzimmer dimmt langsam hoch, Bad wird vorgeheizt, Wetter und Termine erscheinen auf dem Küchentablet, Rollläden fahren auf.
  • Verlassen.Letzte Person geht aus dem Haus, das System prüft Anwesenheit per Handy, schaltet Licht aus, regelt Heizung herunter, aktiviert Alarm und Bewegungserkennung.
  • Sommer und Sonne.Innentemperatur steigt, Sonne steht ungünstig, Rollläden fahren auf der Wetterseite teilweise herunter, ohne dass der Raum dunkel wird.
  • Sturm.Wettersensor meldet Windgeschwindigkeit oberhalb Schwellwert, Markise fährt automatisch ein, Push-Hinweis aufs Handy.
  • Anwesenheitssimulation im Urlaub.Licht wird in unregelmäßigen Mustern in verschiedenen Räumen geschaltet, Rollläden bewegen sich mit Tag- und Nachtwechsel.
  • Energie und Tarif.Wenn der Stromtarif gerade günstig ist und PV-Überschuss vorliegt, läuft die Spülmaschine, die Wallbox lädt mit erhöhter Leistung, die Wärmepumpe hebt die Pufferspeichertemperatur.
  • Nachtmodus.Bewegungslicht im Flur dimmt sich auf 10 Prozent statt blendend hell. Im Schlafzimmer keine Benachrichtigungen mehr, kein Aufpoppen am TV.
  • Wassermelder.Sensor unter der Spülmaschine meldet Wasser, Stromzufuhr wird automatisch unterbrochen, Push-Alarm geht raus.

Hardware Basis

Was bei einer typischen Installation verbaut wird.

Zentrale

Mini PC oder Raspberry Pi 4 oder 5 mit SSD oder Industrie SD-Karte, gepuffert über USV. Geringer Stromverbrauch, lautloser Betrieb, kompakte Bauform. Geprüfte Standardkonfiguration.

Funkstandards

Zigbee-Coordinator (Sonoff Dongle Plus oder SkyConnect) für über 1000 Geräte. Optional Z-Wave, Matter ab Werk, Thread über kompatible Hardware. WLAN-Geräte wo sinnvoll. So wenig Funkstandards wie nötig.

Schalter und Sensoren

Aqara, Shelly, Sonoff, Hue, Bosch, AVM und vergleichbare Marken. Auswahl nach Anwendungsfall, Optik und Budget. Bestehende mechanische Schalter bleiben weiter nutzbar.

Backup

Tägliches Backup auf NAS oder externe Festplatte, optional verschlüsselt off site. Restore auf Ersatzhardware in unter 30 Minuten. Konfiguration und History bleiben erhalten.

Bedienung

App auf Handy und Tablet, optional Wandtablets in Küche oder Flur, klassische Schalter bleiben funktionsfähig, Sprachsteuerung lokal oder über Alexa, Google, Apple HomeKit.

Fernzugriff

Sicher per VPN ins Heimnetz oder über Nabu Casa, dem offiziellen Fernzugriffsdienst für Home Assistant. Kein offener Port nach außen, kein Risiko durch Portfreigaben.

Vorgehen

So läuft ein Smart Home Projekt mit PB-IT ab.

1
Erstgespräch

Bei Dir vor Ort oder per Telefon. Wir klären Wunschthemen, Erwartungen, Budget und vorhandene Technik. Im Servicegebiet ist die Erstberatung kostenlos.

2
Bestandsaufnahme

Was ist verbaut, was lässt sich weiter nutzen, was muss ergänzt werden. Inklusive Netzwerk, Heizung, Beleuchtung und vorhandener smarter Geräte. Schriftliche Notiz mit Empfehlung.

3
Konzept und Angebot

Klares schriftliches Konzept mit ausgewählter Hardware, Aufbau und Kosten. Optional gestaffelt in Ausbaustufen, damit ein gleitender Einstieg möglich ist.

4
Installation

Hardware aufbauen, Home Assistant einrichten, Geräte einbinden, Automationen anlegen, Bedienoberflächen für Handy und Tablet vorbereiten. Saubere Verkabelung im Schaltschrank wenn nötig.

5
Einweisung

Persönliche Einweisung in die tägliche Bedienung, kurze schriftliche Dokumentation, Erklärung wie sich später Erweiterungen umsetzen lassen.

6
Betreuung

Fernwartung, Updates, Erweiterungen, Sicherungen. Kein Zwang zu einem Wartungsvertrag, aber regelmäßige Pflege wird empfohlen, damit Updates sauber bleiben.

Häufige Fragen

Was Kunden vor dem ersten Termin wissen wollen.

Brauche ich dafür unbedingt schnelles Internet?

Nein. Home Assistant läuft lokal. Internet wird nur für Updates, Wetterdaten oder Fernzugriff von unterwegs benötigt. Ein Stromausfall oder Internetausfall stoppt das Haus nicht.

Was kostet ein Smart Home?

Das hängt stark von Umfang und Zustand der vorhandenen Technik ab. Eine kleine sinnvolle Basis mit Zentrale, Funkstandards und ersten zehn bis zwanzig Geräten ist im niedrigen vierstelligen Bereich möglich. Eine vollständige Hausautomation mit Heizung, Beschattung, Sicherheit und Energie ist deutlich umfangreicher. Im Erstgespräch besprechen wir realistische Stufen.

Was passiert, wenn die zentrale Hardware ausfällt?

Wir richten regelmäßige Backups ein, lokal auf NAS oder externer Festplatte, optional verschlüsselt off site. Im Ausfall lässt sich das komplette System auf neuer Hardware in unter einer Stunde wiederherstellen. Wichtige Funktionen wie Lichtschalter und Heizung funktionieren auch ohne Zentrale weiter.

Funktioniert das mit meinen vorhandenen Geräten?

In den meisten Fällen ja. Home Assistant unterstützt über 2000 Plattformen und Hersteller, von Philips Hue über Shelly, Sonos, AVM Fritz!Box, Bosch, Sonoff bis zu KNX und Matter. Im Erstgespräch prüfen wir das konkret für Deine Geräte.

Bin ich an einen Hersteller gebunden?

Bewusst nicht. Das Ziel ist eine Plattform, die unabhängig vom einzelnen Hersteller funktioniert. Wenn später ein Anbieter wegfällt oder ein anderes Produkt besser passt, wird ausgetauscht, ohne dass das ganze System neu aufgebaut werden muss.

Wer hat Zugriff auf meine Daten?

Standardmäßig nur Du selbst und Personen, die Du frei gibst. Es gibt keine Zwangsanbindung an externe Cloud-Anbieter. Sensorwerte, Aufnahmen und Bedienprotokolle bleiben im Haus.

Wer betreut die Anlage langfristig?

PB-IT übernimmt auf Wunsch Wartung, Updates und Erweiterungen. Per Fernwartung lassen sich viele Anliegen ohne Vor-Ort-Termin lösen.

Was ist mit Sprachsteuerung und Datenschutz?

Sprachsteuerung kann lokal über Whisper und Piper laufen, ohne dass Sprachdaten ins Internet gehen. Wer Alexa, Google oder Apple HomeKit bevorzugt, kann das selbstverständlich auch nutzen, dann allerdings mit den datenschutzrechtlichen Bedingungen des jeweiligen Anbieters.

Smart Home konkret für Dein Haus planen.

Kostenlose Erstberatung im Servicegebiet, vor Ort oder telefonisch. Klare Kosten, klares Konzept, langfristige Betreuung.