PB-ITLeistungenSenioren-Notruf

Senioren-Notruf, der direkt zur Familie geht.

Ein Knopfdruck. Push-Alarm an alle Familien-Smartphones gleichzeitig. Kein Abo, keine Telefonzentrale, kein Fremder am anderen Ende der Leitung. Ideal als persönliche Ergänzung oder als Ersatz für klassische Hausnotrufsysteme.

Worum es geht

Hilfe rufen, ohne über Fremde zu gehen.

Wer alleine im Haus lebt, älter wird oder gesundheitlich nicht mehr ganz sicher auf den Beinen ist, möchte wissen, dass im Ernstfall Hilfe kommt. Klassische Hausnotrufsysteme funktionieren über eine Notrufzentrale, mit monatlicher Gebühr, einem fremden Mitarbeiter am anderen Ende und teils langen Reaktionszeiten.

Der Senioren-Notruf von PB-IT geht einen anderen Weg. Ein Druck auf einen Notrufknopf löst sofort eine Push-Nachricht an alle definierten Familien-Smartphones aus. Tochter, Sohn, Nachbar, Pflegedienst, jeder der berechtigt ist sieht sofort, dass etwas los ist und wer wo Hilfe braucht. Wer reagieren kann, ruft zurück oder fährt vorbei.

Das System läuft im Hintergrund, kein monatlicher Beitrag, keine Cloud-Anbindung an Dritte, kein Mithoeren durch Fremde. Wer es einmal eingerichtet hat, kann den Notrufknopf jederzeit drücken, am Bett, im Bad, in der Küche, am Schlüsselbund.

So funktioniert es

Drei Schritte vom Knopf zum Familienhandy.

Der Notrufknopf ist ein einfaches funkbasiertes Tastengerät, das über Zigbee oder ähnliche Protokolle mit der Home Assistant Zentrale spricht. Sobald der Knopf gedrückt wird, läuft eine fest definierte Kette ab, die sich pro Haushalt anpassen lässt.

  • Knopfdruck am Gerät am Bett, im Bad oder am Band um den Hals
  • Zentrale empfängt das Signal lokal, ohne Internet-Umweg
  • Push-Nachricht geht sofort an alle definierten Smartphones
  • Optional gleichzeitig akustisches Signal im Haus, Lichtsignal außen
  • Optional eine Stimmenausgabe ueber Lautsprecher mit beruhigender Nachricht
  • Wenn niemand binnen festgelegter Zeit reagiert, nächste Stufe der Eskalation

Welche Aktionen wann ausgelöst werden, wird im Konzept festgelegt. Manche Familien wollen einen klaren stufenweisen Ablauf, andere bevorzugen einen sofortigen Vollalarm. Beides geht.

Das System ist eine persönliche Ergänzung und kein Ersatz für 112 oder einen Notarzt. In medizinischen Notfällen bleibt der Anruf bei 112 die richtige Wahl. Der Senioren-Notruf sorgt dafür, dass die Familie sofort dabei ist und eingreifen kann.

Komponenten

Was bei einer typischen Installation eingerichtet wird.

Notrufknopf

Robuste Funktaste, je nach Wunsch zum Tragen am Band, zum Aufstellen am Bett, zum Befestigen im Bad oder als wandmontierte Variante. Wasserdichte Modelle für Dusche und Badewanne verfügbar.

Zentrale

Home Assistant auf einem kleinen Mini-PC oder Raspberry Pi. Läuft im Hintergrund, lokal, lautlos, ohne Cloud-Pflicht. Mit USV für Stromausfall-Sicherheit.

Familien-Smartphones

Push-Nachrichten an alle berechtigten Personen gleichzeitig. Funktioniert auf iPhone und Android. Pro Person eigene Konfiguration, wer welche Stufe der Alarme bekommt.

Akustisches Signal

Optionale Sirene oder Lautsprecher im Haus, signalisiert dem Senior dass der Ruf abgesetzt ist. Beruhigt durch akustische Rückmeldung im Ernstfall.

Eskalation

Wenn nach festgelegter Zeit niemand reagiert, geht die Nachricht an die nächste Stufe. Beispielsweise zuerst an Tochter, nach 2 Minuten zusätzlich an Sohn, nach 5 Minuten an Nachbar.

Optionale Kamera

Bei Wunsch kann eine Kamera am Eingang oder im Wohnbereich angebunden werden. Die Familie sieht im Ernstfall sofort den Live-Stream und kann beurteilen, was geschehen ist.

Anwendungsbeispiele

Was im Alltag konkret passiert.

  • Sturz im Bad.Druck auf den wasserdichten Knopf am Handgelenk. Tochter, Sohn und Nachbar bekommen gleichzeitig Push-Nachricht mit Hinweis auf das Bad. Wer am nächsten ist, fährt los, der andere ruft kurz an.
  • Plötzliche Übelkeit nachts.Knopf am Bett. Push geht raus. Familie kann zurückrufen oder vorbeikommen. Wer keine Verbindung erreicht, weiss durch das System dass etwas los ist und kann handeln.
  • Tagsueber niemand erreichbar.Erster Druck geht an Tochter. Wenn sie nach 2 Minuten nicht reagiert hat, geht die Nachricht zusätzlich an Sohn und Nachbar. So ist sicher, dass irgendwer reagiert.
  • Vergessen, dass Knopf gedrückt wurde.Falscher Alarm gehört zum normalen Betrieb. Familie ruft an, klärt kurz, alle gehen wieder ihrer Wege. Kein Gebühreneinzug, keine Anfahrtsrechnung, keine Diskussion.
  • Inaktivität als Hinweis.Optional kann das System prüfen, ob über längere Zeit keine Bewegung im Haus stattfindet. Bei Auffälligkeit wird die Familie informiert, ohne dass aktiv ein Knopf gedrückt werden müsste.
  • Erweiterung mit Sturzsensor.Für Personen mit erhöhtem Risiko gibt es Sensoren, die einen Sturz auch ohne Knopfdruck erkennen und automatisch Alarm auslösen können. Optional und je nach Sensor mit unterschiedlicher Zuverlässigkeit.

Vergleich mit klassischem Hausnotruf

Persönlich statt anonym, einmalig statt monatlich.

Klassische Hausnotrufsysteme von DRK, Malteser, Johanniter, ASB und anderen Anbietern haben ihre Berechtigung, sind erprobt und in vielen Fällen eine gute Wahl. Sie sind aber nicht für jede Lebenssituation passend. Wer pflegende Angehörige in der Nähe hat und sich von einer fremden Notrufzentrale eher unbehaglich fühlt, findet in einem familieninternen System eine ruhigere Alternative.

  • Kein monatlicher Vertrag und keine fortlaufenden Kosten
  • Direkter Kontakt zur Familie statt zur Notrufzentrale
  • Push-Alarm an mehrere Personen gleichzeitig statt sequentiell
  • Lokale Steuerung ohne Cloud-Bindung
  • Beliebige Eskalation und Erweiterung möglich
  • Einmalige Investition, kein Vertragsbindung

Beide Systeme lassen sich auch parallel betreiben. Wer das klassische System für medizinische Notfälle behalten möchte, kann zusätzlich den familieninternen Knopf nutzen, um die Familie schneller zu informieren.

Vorgehen

So wird ein Senioren-Notruf eingerichtet.

1
Gespräch

Persönliches Gespräch mit der betroffenen Person und der Familie. Welche Reaktionsketten sind sinnvoll, wer soll informiert werden, welche Stufen der Eskalation. Im Servicegebiet kostenlos.

2
Konzept

Schriftliche Festlegung der Hardware, der Knopfpositionen, der berechtigten Personen, der Eskalationsstufen. Klare Kostenliste.

3
Installation

Aufbau der Zentrale, Anbringung der Notrufknöpfe, optionale Sirene oder Kamera, Einrichtung der Push-Nachrichten auf allen berechtigten Smartphones.

4
Test

Funktions-Test mit allen Beteiligten. Wir drücken den Knopf, alle prüfen ob die Push-Nachricht ankommt. Bei Bedarf Anpassung der Lautstärke oder Eskalation.

5
Einweisung

Persönliche Erklärung der Bedienung gegenüber der betroffenen Person und der Familie. Schriftliche Anleitung mit Notfall-Hinweisen.

6
Wartung

Regelmäßige Prüfung der Batterie der Knopfgeräte, Updates der Zentrale, Anpassungen wenn sich der Familienkreis ändert. Per Fernwartung in vielen Fällen.

Häufige Fragen

Was vor der Einrichtung geklärt gehört.

Was kostet die Einrichtung?

Eine sinnvolle Basis mit Zentrale, einem oder zwei Notrufknöpfen und Push-Anbindung an drei Smartphones liegt im niedrigen vierstelligen Bereich, einmalig. Erweiterungen wie Kamera, Inaktivitätsprüfung oder Sturzsensor entsprechend mehr. Klare Kostenliste im Konzept.

Was passiert bei Stromausfall?

Mit USV (unterbrechungsfreier Stromversorgung) läuft die Zentrale je nach Akkugröße zwischen 30 Minuten und mehreren Stunden weiter. Notrufknöpfe haben eigene Batterie und arbeiten unabhängig. Wir empfehlen die USV ausdrücklich.

Was passiert bei Internetausfall?

Die Zentrale arbeitet lokal weiter und kann akustische Signale im Haus auslösen. Push-Nachrichten an Smartphones brauchen jedoch Internet. Für kritische Fälle lässt sich eine Mobilfunk-Backup-Verbindung ergänzen.

Wie zuverlässig ist das System?

Die Hardware ist erprobt und stabil. Wie bei jedem technischen System gibt es keine 100-prozentige Garantie. Mit USV, regelmäßiger Wartung und definierter Eskalation lässt sich eine sehr hohe Zuverlässigkeit erreichen. Für medizinische Notfälle bleibt 112 die richtige Adresse.

Kann das System auch für Pflege-Bedürftige genutzt werden?

Ja, als Ergänzung. Pflegedienste lassen sich als Empfänger für Push-Nachrichten einbinden. Für medizinisch komplexe Situationen empfehlen wir zusätzlich ein klassisches Notrufsystem über Wohlfahrtsverband.

Wer hat Zugriff auf die Daten?

Ausschließlich die berechtigten Personen, die per Push-Nachricht eingebunden sind. Es gibt keine Cloud-Anbindung an Dritte, keine externe Zentrale, keine Aufzeichnung von Sprache oder Bild ausser bei aktiv eingerichteter Kamera mit klar dokumentierten Datenschutzregeln.

Was, wenn der Senior den Knopf falsch drückt?

Gehört zum normalen Betrieb. Familie ruft kurz an, klärt was los war, fertig. Keine Gebühren, keine Anfahrtsrechnung, keine Diskussion. Im klassischen Notrufsystem fallen oft Gebühren für Fehlauslösungen an, hier nicht.

Funktioniert das auch in einer Mietwohnung?

Ja. Die Zentrale steht im Haus, Notrufknöpfe sind funkbasiert. Keine Eingriffe in die Bausubstanz. Bei Wohnungsänderung kann das System mitgenommen werden.

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